IBP Psychotherapie

  • Was ist Psychotherapie?
    Psychotherapie ist wörtlich übersetzt die «Behandlung der Seele». Es ist die gezielte Behandlung eines psychischen Problems. Mit psychologischen Methoden werden Störungen des Denkens, Erlebens und Handelns identifiziert und therapiert. In einer IBP Psychotherapie werden neben dem psychotherapeutischen Gespräch auch kognitive Methoden, Entspannungsverfahren und Körperarbeit eingesetzt.
    Mehr zu IBP als Methode.
  • Wann ist eine Psychotherapie ratsam
    Wer von seelischen Problemen geplagt wird und diese allein nicht bewältigen kann, sollte sich nicht scheuen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Eine ambulante Psychotherapie setzt – im Gegensatz zu einer stationären Therapie in einer Klink – voraus, dass die eigene Verfassung genügend stabil ist, um ausserhalb des therapeutischen Rahmens zu funktionieren.
  • Ist IBP die richtige Therapie für Sie?
    Ob für Sie eine IBP Therapie in Frage kommt oder nicht, werden Sie in einem Erstgespräch zusammen mit der Therapeutin/dem Therapeuten Ihrer Wahl sorgfältig prüfen. Die Entscheidung wird auf der Grundlage von dem gefällt, was Sie mitbringen (Leidensdruck, Persönlichkeit, Therapieziele, Ressourcen etc.) und von dem, was die Therapeutin mitbringt (Fachwissen, therapeutische Kompetenz für Ihr spezifischens Anliegen, Ressourcen etc.). Grundsätzlich ist das Verfahren von IBP für alle psychischen Leiden geeignet.
  • «Die Therapie dem Klienten/der Klientin anpassen und nicht umgekehrt»
    So lautet ein zentraler Grundsatz von IBP. IBP Therapeuten und Therapeutinnen passen ihre Arbeitsweise auf ihre KlientInnen an (=individualisierte Therapie).
  • Zwei zentrale Faktoren für eine erfolgreiche Behandlung

    1. Die Motivation und die innere Bereitschaft des Patienten/der Patientin, sich auf eine Behandlung einzulassen.

    2. Das Zusammenpassen von PatientIn und TherapeutIn.
    Eine positive und vertrauensvolle Beziehung ist eine wichtige Voraussetzung für den Therapieerfolg! Nach ein paar Sitzungen merken Sie, ob Sie bei der richtigen Therapeutin/beim richtigen Therapeuten sind. Haben Sie den Mut zu wechseln, falls Sie sich nicht wohl fühlen!
  • Erstgespräch
    In einem Erstgespräch schildern Sie Ihr Anliegen. Durch gezieltes Nachfragen versucht die Therapeutin/der Therapeut Ihre Beschwerden und Ihren Behandlungsauftrag zu erfassen, um einschätzen zu können, ob Sie mit Ihrem Anliegen am richtigen Ort sind. Bereiten Sie sich bitte auf das Gespräch vor, in dem Sie sich überlegen, welche Anliegen und Erwartungen Sie haben.
  • Vorgehen und Behandlungsziel
    Auf der Grundlage der Problemursache bestimmt die Therapeutin/der Therapeut gemeinsam mit Ihnen ein individuelles, auf Ihre persönliche Lebens- und Krankheitsgeschichte bezogenes Vorgehen sowie individuelle Behandlungsziele. Übergeordnetes Ziel einer jeden IBP Therapie ist Leidensminderung durch Förderung der Selbstheilungskräfte, Selbstfürsorge und Beziehungsfähigkeit. In den Psychotherapie-Sitzungen erarbeiten Sie sich mit Hilfe der Therapeutin oder dem Therapeuten Fertigkeiten, die es Ihnen ermöglichen, sich selbst zu unterstützen im Umgang mit Ihren Beschwerden und Lebensproblemen. Die stetige Verbindung von Gedanken, Gefühlen und Körperwahrnehmung nimmt dabei eine wichtige Rolle ein. Die neurobiologische Forschung bestätigt, dass nachhaltige Veränderung nur dann stattfindet, wenn alle drei Ebenen - also Körper, Geist und Seele - in die Behandlung miteinbezogen werden
  • Therapeutische Arbeit
    Die psychotherapeutische Arbeit ist Teamarbeit! Ihr Therapeut/Ihre Therapeutin kann Sie nicht heilen oder verändern, sondern nur in Ihrem Veränderungsprozess unterstützen und begleiten. Selbstverständlich stehen ihm/ihr hierfür ausgezeichnete Methoden, hauptsächlich aus der Integrativen Körperpsychotherapie IBP, zur Verfügung. IBP verbindet psychodynamische, körperpsychotherapeutische, systemische und gestalttherapeutische Elemente zu einem praktischen Therapiemodell. Sie werden plausible Erklärungsmodelle kennenlernen, die Ihnen helfen, sich selbst und andere besser zu verstehen. Sie werden viele «Werkzeuge» erhalten, die Sie in Ihrem Alltag zur besseren Problem- und Konfliktbewältigung einsetzen können. Konkrete Hausaufgaben helfen Ihnen dabei, den therapeutischen Prozess im Alltag weiter zu führen, Ihre Eigenverantwortung zu fördern und Ihre Selbstfürsorge zu stärken.
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