Gründung

Ende der 1960er-Jahre entwickelte Jack Lee Rosenberg in Kalifornien eine eigene therapeutische Richtung, die er Integrative Body Psychotherapy nannte, kurz IBP. Mit seinen Mitarbeiterinnen präsentierte er den IBP Ansatz 1984 im Buch «Körper, Selbst und Seele – Ein Weg zur Integration» erstmals in schriftlicher Form: «Eine aufregende neue Therapie, die menschliches Wachstum unterstützt. Eine Methode, die sich mit dem ganzen Menschen befasst, die Körper, Verstand, Gefühle und Geist integriert. Eine Methode, die tiefe und dauerhafte Veränderungen bewirkt.»

Die einzelnen Elemente der Methode waren nicht neu. Sie stammen aus Gestalttherapie, Charakteranalyse, Psychoanalyse, Objektbeziehungstheorie, Selbst- und Entwicklungspsychologie, Gesprächspsychotherapie, Familientherapie, Körper- und Bewegungstherapie, Meditation. Rosenbergs Verdienst war es, all diese Elemente zusammenzuführen zu einem zusammenhängenden Persönlichkeits- und Therapiemodell auf der Basis des humanistischen Menschenbildes.

Rosenberg selber ist überzeugt, dass auch sein ursprünglicher Hintergrund als Zahnarzt die Ausgestaltung von IBP beeinflusst hat, vor allem in Form der pragmatischen und effizienzorientierten Grundhaltung, die IBP auszeichnet.

Das IBP Institut in Los Angeles besteht seit 1978. Von dort verbreitete sich die Methode mit der Gründung weiterer 13 Institute in Nordamerika und Europa, seit 1990 auch in der Schweiz. In den frühen 80er-Jahren haben Marjorie L. Rand und Beverly Kitaen Morse IBP in den USA mitgestaltet. Seit den 90ern steuern Andrea Juhan in den USA sowie Markus Fischer in der Schweiz wichtige Elemente bei. Über die internationale IBP Vereinigung bleibt die Kohärenz der Methode gewährleistet.

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