Begriffsdefinition

  • Gesundheitsförderung
    Gesundheitsförderung ist ein Prozess, der Menschen befähigt, ein höheres Mass an Selbstbestimmung über die eigene Gesundheit zu erlangen, um damit ihre Gesundheit zu stärken. Gesundheitsförderung ist ein ressourcenorientiertes Konzept, das in gleichem Masse die Bedeutung sozialer und individueller Ressourcen für die Gesundheit betont wie auch die körperlichen Fähigkeiten (Ottawa-Charta der Gesundheitsförderung der WHO, 1998).
  • Betriebliche Gesundheitsförderung
    Betriebliche Gesundheitsförderung umfasst alle Massnahmen von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Gesellschaft zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Dies kann erreicht werden durch die Verbesserung der Arbeitsorganisation und der Arbeitsbedingungen, die Förderung der aktiven Mitarbeiterbeteiligung (Partizipation) und Stärkung persönlicher Kompetenzen (Luxemburger Deklaration zur betrieblichen Gesundheitsförderung in der EU von 1997).
  • Individuelle Gesundheitsförderung
    Individuelle Gesundheitsförderung umfasst alle Massnahmen, die eine Person zur Verbesserung ihrer Gesundheit und ihres Wohlbefinden unternimmt.
  • Lebensqualität
    Die Bereiche von Gesundheit und Lebensqualität ergänzen und überschneiden sich. Das Konzept der Lebensqualität schliesst dabei körperliche und psychische Gesundheit, Status, Grad an Selbständigkeit, soziale Beziehungen, persönliche Ansichten und die Beziehung zu sich und zur Umwelt mit ein.
  • Verhaltensprävention
    Verhaltensprävention zielt auf die Wahrnehmung und Veränderung gesundheitsgefährdender Gewohnheiten und Lebensstile.
  • Verhältnisprävention
    Verhältnisprävention steht für eine Strategie, die auf Kontrolle, Verminderung und Beseitigung von Gesundheitsrisiken in den Umwelt- und Lebensbedingungen ansetzt.
  • Wohlbefinden
    Wohlbefinden ist die subjektiv erlebte Seite von Gesundheit.